Nordamerika im Wandel
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Über diese Graduiertenschule
Freiheit und Demokratie sind zentrale Werte der amerikanischen Gesellschaft. Sie haben seit Gründung der USA immer wieder als Motor sozialer und kultureller Veränderungen gewirkt. Zugleich sind sie Ausgangspunkt für Debatten darüber gewesen, welche ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für ihre Realisierung notwendig sind und wie Freiheit am besten geschützt werden kann – das ist die Innenansicht. Die Außenansicht geht mit dem notfalls gewaltsamen Export demokratischen Gedankenguts einher und hat, im Zeitalter der Globalisierung, nach dem Zerfall der Sowjetunion, dem Verbleib der USA als einziger Supermacht und den Ereignissen des 11. September 2001, den Streit um die Ausgestaltung des Freiheitsgedankens zwischen liberalen und konservativen Kräften in den USA intensiviert.
Diese Entwicklung hat weitreichende Konsequenzen für das Selbstverständnis der USA und stellt auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit Nordamerika, die Situation Kanadas mit einbeziehend, vor neue Herausforderungen. Die Graduiertenschule etabliert deshalb einen Forschungszusammenhang zwischen Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Medien, Kunst, Kultur und Religion. Ziel ist ein grundlegendes, historisch fundiertes Verständnis des gesellschaftlichen Wandels. Beteiligt sind sechs Disziplinen: Kultur- und Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaft, Politische Wissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft.



